Die passende Erstausrüstung für Angler

Du hast einen stressigen Tag hinter dir und das Gefühl, gar nicht mehr vom Rechner wegzukommen? Dann muss dringend eine Auszeit in der Natur her. Für den Fall können wir dir natürlich das Angeln unbedingt empfehlen. Ruhige Stunden sind garantiert. Aber wie geht es weiter? Wie kommt dein erster Fisch an die Angel? Eines können wir zunächst schon einmal verraten: Das passiert nicht mit Stock, Seil und Regenwurm. In die richtige Angelausrüstung solltest du schon etwas Zeit und Geld investieren.

Das Angebot in Anglerfachgeschäften ist dabei wirklich vielfältig. Aber was brauchst du als angehender Angler wirklich? Auch hier ist das Angebot wieder unendlich, aber die Ausrüstung kann variiert werden. Dennoch gibt es einige Bestandteile, die in keiner Angelausrüstung fehlen dürfen. Achte auf Qualität anstatt auf Quantität. Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als lange Freude an einer Anschaffung und am Hobby zu haben.

Die Rute, die Basis

Für den Einstieg reicht eine Rute. Am Anfang benötigst du kein komplettes Sortiment. Wir empfehlen dir eine Steckrute. Sie ist oft genauso teuer wie eine Teleskoprute, bietet aber mehr Vorteile. Die Rute sollte eine Länge zwischen 2,50 und 3,50 m haben. Generell sollte die Rute gut in der Hand liegen, denn sie kann da ja auch mal gut und gerne mehrere Stunden bleiben. Die Rute sollte fehlerfrei verarbeitet sein. Hier lieber etwas mehr Geld investieren. Das Material der Griffe spielt keine Rolle. Diesbezüglich kannst du auf deine eigenen Vorlieben achten. Es gibt Griffe aus Kork oder Moosgummi im Angebot. Wir empfehlen dir übrigens, Rute und Rolle immer “in einem Schwung” zu kaufen. Oft wirken diese Komponenten dynamisch zusammen.

Die Rolle, der Motor

Da es ja um deine ersten Angelversuche geht, empfehlen wir dir zunächst eine mittlere Stationärrolle. Es gibt Rollen mit mehreren Kugellagern. Diese bieten aber nicht gleichzeitig eine hohe Qualität. Eine gute Rolle braucht nicht mehr als drei Kugellager plus einem Walzenlager für die spielfreie Rücklaufsperre. Ein wichtiger Faktor ist die Bremse. Sie sollte möglichst ohne Ruck anspringen. Als Material empfehlen wir Aluminium für eine Hauptspule. Ersatzspulen können auch aus Kunststoff sein.

Die Schnur, die Verbindung

Zu Beginn sind monofile Schnüre für dich am besten geeignet. Später kannst du dann zu geflochtenen Schnüren übergehen. Diese fordern allerdings viel Erfahrung und sind oft auch teurer als monofile Schnüre. Auch in der Schnurdicke kannst du variieren. Dickere Schnüre kommen bei größeren Seebewohnern wie Aalen oder Karpfen zum Einsatz. Dünnere Schnüre, die auf der Ersatzspule laufen, werden für leichtes Grundfischen und Forellenfischen benutzt. Gerade am Anfang wird dein Schnurverbrauch sehr hoch sein. Daher solltest du nicht unbedingt auf die teuersten Anbieter zurückgreifen. Achte übrigens auch unbedingt auf die Tragkraft der Schnüre. Bei deren Gewicht wird sehr oft gelogen.

Beachte ebenfalls die Farbe der Angelschnur. Du willst den Fisch ja nicht erschrecken. Je besser sich die Farbe der Umgebung anpasst, desto unauffälliger ist diese auch für den Fisch. Wenn es um das Angeln auf dem Grund geht, empfehlen wir die Schnüre in den Farben Grün und Braun. Möchtest du allerdings direkt im Gewässer fischen, sind die Schnüre in Weiß und Blau sinnvoller.

Für das Zubehör bieten Fachgeschäfte eine umfangreiche Beratung an. Angler werden aber auch online fündig. Aber eines noch: Vergiss Proviant und Heftpflaster nicht. Schließlich soll der Ausflug in positiver Erinnerung bleiben.