zander angeln

Zanderangeln – Angeln allgemein

Angeln auf Zander


Angeln macht Spaß und ist mehr als nur ein Hobby. Angeln ist ein Sport, der viel Feingefühl und Disziplin erfordert. Allerdings ist Angeln nicht so einfach wie es aussieht. Schon gar nicht, wenn man bestimmte Fische ködern möchten. Der Zander gehört zum Beispiel zu den gefragtesten Fischen unter den Anglern. Dieser beliebte Speisefisch lebt vorwiegend in Süßwasser und in langsam fließenden Gewässern. Zudem ist er auch in größeren Seen Europas heimisch. Er ist reich an Vitaminen und Nährstoffen. Das saftige, fettarme Fleisch ist sehr grätenarm, äußerst delikat und enthält besonders viele Vitamine und Nährstoffe. Den Zander kann man natürlich nicht nur geschmacklich von anderen Fischen unterscheiden. Auch optisch hebt er sich deutlich von seiner Konkurrenz ab. Er hat zwei voneinander getrennte Rückenflossen und auch die spitzen Fangzähne sind typisch für diesen Fisch.

zander

Große Zander Exemplare

Der markante, graugrüne Körperbau ist ebenfalls ein typisches Merkmal, welches diesen Fisch kennzeichnet. Der Zander kann sich elegant im Wasser bewegen und ist auch in trüben Gewässern gut zu erkennen. Ausgewachsene Zander können über einen Meter groß werden. Die Lebenserwartung beträgt bis zu 15 Jahre. Wer sich auf das Zanderangeln spezialisieren möchte, sollte einige Dinge zwingend beachten. Der Zander lässt sich nämlich nicht so einfach überlisten, da es sich hier um einen sehr vorsichtigen und intelligenten Fisch handelt. Aus diesen Gründen ist das Zanderangeln nicht so einfach. Nahezu jeder Angler träumt davon, einmal einen kapitalen und ordentlichen Zander zu angeln. Man könnte auch von einer Königsdisziplin reden, da es beim Angeln auf Zander auf bestimmte Angeltechniken ankommt.

Abenstund hat Gold im Mund

Wer einen Zander angeln möchte, sollte dieses Vorhaben auf die Abendstunden verlegen. Der Zander ist nämlich ein nachtaktiver Fisch, der erst in der Dunkelheit oder in den Morgenstunden auf Jagd geht. Das Zanderangeln funktioniert fast ausschließlich bei stiller See. Der übervorsichtige Fisch ist sehr wachsam und lässt sich schon durch kleinste Geräusche irritieren, um zu verschwinden. Ein zarter Nieser reicht quasi schon aus, um diese Fische erfolgreich zu vertreiben. Zudem kommt es natürlich auch auf den richtigen Köder an. Weil der Zander ein guter Räuber ist, werden vorzugsweise tote Köderfische, wie Rotaugen, kleine Barsche oder Fischreste zum Angeln verwendet. Zarte oder schlanke Fischarten einigen sich ideal, um einen Zander zu ködern.

Angeln auf Grund


Anders beim Zander-Angeln auf Grund. Hier bietet man dem Zander den jeweiligen Köder auf dem Gewässergrund an. Die Montage für diese Ködermethode sollte natürlich so einfach wie möglich sein und präzise ausgeführt werden. Bestenfalls verwendet man für das Angeln auf Grund einen Ryderhaken, der mit einem spitzen Haupthaken versehen ist. Diese Haken eigen sich hervorragend für Fische mit schmalen Mäulern. Der Köderfisch muss auf jeden Fall sicher sitzen und sollte dabei nicht sperrig ausfallen, damit sich der Fisch während des Drills nicht löst. Wer beim Angeln Akzente setzt und auf Nummer Sicher gehen möchte, verwendet ausschließlich hochwertige Angelhaken namhafter Hersteller.


Mögliche Alternativen


Alternativ können Zander auch mit einer Pose geangelt werden. Bei dieser Variante wird der Köder zirka 1 Meter über den Gewässergrund gehängt und ufernah positioniert. Diese Methode eignet sich besonders gut beim Nachtangeln. Die Pose sollte nach Möglichkeit klein ausfallen, weil sie bei einem Biss kaum Widerstand auslöst. Speziell der vorsichtige Zander schöpft schnell Verdacht und zieht möglicherweise von Dannen. Ein zusätzliche Bissanzeige in der Nacht erleichtert das Angeln. Herkömmliche Knicklichter oder elektronische Bissanzeiger sind hierzu nur einige Beispiele. Beim Zander Angeln kommt es aber nicht nur auf die richtigen Haken an, sondern auch auf die richtige Technik, auf die nötige Ruhe und natürlich auch auf etwas Glück. Petri Heil!